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Unser neues Clublokal

Ab sofort treffen wir uns in unserem neuen Clublokal, dem Restaurant "Rinkens"in Eschweiler-Fronhoven.

📍 Fronhoven 70 A · 52249 Eschweiler

Wir treffen uns künftig jeden ersten Donnerstag im Monat ab 18:00 Uhr.

Die genauen Termine und Uhrzeiten findet ihr wie gewohnt unter Termine.

Wir freuen uns auf gemütliche Abende, gute Gespräche und natürlich jede Menge Benzingespräche mit euch!


Wolfgang Haugg für Sportlerwahl nominiert

Die alljährliche Wahl zum Sportler des Jahres, die von der Filmpost veranstaltet wird, hat mittlerweile Kultstatus erreicht und findet große, auch überregionale Beachtung.

Vor zwei Jahren konnte Arnold Packbier den Titel „Seniorensportler des Jahres“ erringen, denn sowohl die Jury als auch die Leser der Filmpost hatten ihm die meisten Stimmen zugedacht.

In diesem Jahr wird der Automobilclub Eschweiler von Wolfgang Haugg vertreten, der ebenfalls für die Kategorie „Seniorensportler des Jahres“ nominiert wurde. Ausschlaggebend für die Juryentscheidung war nicht nur seine Jahrzehnte lange internationale Motorsportkarriere mit unzähligen Erfolgen. Wolfgang startete zum Abschluss seiner Motorsportlaufbahn als 60jähriger mit einem Audi TT nochmals beim legendären 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und stand am Ende als Sieger seiner Wertungsklasse auf dem obersten Treppchen.

Am 27. November werden die Sportler des Jahres in einem Festakt in der Festhalle Weisweiler geehrt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Wer die anderen Bewerber im Wettbewerb sind, ist noch unbekannt.

Wir vom und im Automobilclub Eschweiler werden in der Abstimmungszeit alle Möglichkeiten nutzen, unsere Stimmen für Wolfgang abzugeben.

Oldies besuchen Oldies – ein besonderer Nachmittag

Unter dem Motto „Oldies besuchen Oldies“ waren wir mit unseren historischen Fahrzeugen zu Gast beim Sommerfest der Senioren-Wohnanlage Gut Köttenich in Aldenhoven.

Unsere Old- und Youngtimer sorgten für viel Interesse und weckten bei so manchem Bewohner schöne Erinnerungen an frühere Zeiten. Schnell entstanden interessante Gespräche rund um alte Autos, vergangene Erlebnisse und natürlich jede Menge automobile Geschichten.

Für uns war es ein rundum gelungener und geselliger Nachmittag mit vielen netten Begegnungen. Vielen Dank an Gut Köttenich für die herzliche Einladung und Gastfreundschaft!

10 Beifahrer bei Filmpost-Sommertour

von Heinz Heuerz

Oldtimer stehen nicht nur für Nostalgie und Begeisterung, sondern sie vermitteln auch ein unvergleichliches Fahrgefühl und Fahrerlebnis.

Ein solches Erlebnis wartete am 25. Juli auf 10 Filmpost-Leser, die einen Platz auf dem heißen Beifahrersitz eines Oldtimers gewonnen hatten. Die Filmpost-Sommertour 2026 nahm die Gewinner mit auf eine Oldtimer-Rallye durch die Eifel und die Beifahrer dirigierten die Autos zum Ziel in Höfen. Das professionelle Roadbook hatte Peter Beckers erarbeitet.

Die Filmpost hatte die Kooperation mit dem Automobilclub Eschweiler gesucht, um ihren Lesern diese außergewöhnliche Ausfahrt zu ermöglichen. Die Resonanz auf diesen Event war enorm, denn die freien Beifahrerplätze waren in Minutenfrist vergeben.

Die Neu-Beifahrer losten sich ihren Fahrer samt Auto selber zu und so stand einem ereignisreichen und vergnüglichen Nachmittag nichts im Weg. Am Schluss war die Stimmung bestens und das Fazit war eindeutig: Das sollte so schnell wie möglich wiederholt werden.

Schneemann im Saab

Natürlich muss man nicht Schneemann heißen, um mit einem alten Saab glücklich zu werden. Aber es hilft. Eugen Schneemann vom Automobilclub

Eschweiler ist der Glückliche, bei dem wirklich alles zusammenpasst.

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Schneemanns Saab 99 stammt übrigens aus dem kälteren Teil Schwedens, also ziemlich weit nördlich, und war ein typischer Scheunenfund.

Eugen war im Land der Trolle auf Ersatzteilsuche und stieß zufällig auf diesen grünen 99er, in Deutschland eine echte Rarität und extrem selten. Dass der Wagen eine grüne Lackierung trug, sah man erst, als die Karosse von der dicken Staubschicht befreit war.

Das kalte und trockene Klima im Nordens Schwedens sorgte dafür, dass die Saab-Blechteile über die Jahre nahezu rostfrei blieben, und auf diese Weise für ein zusätzliches Kaufargument sorgten.

Über den Preis herrschte schnell Einigkeit, und der Saab 99 aus dem Baujahr 1971 trat seine Reise ins westliche Rheinland an.

Umfangreiche Restaurierung

Eugen Schneemann: „Der Wagen präsentierte sich grundsätzlich fahrbereit. Natürlich waren ein paar Eingriffe nötig, aber danach lief der Motor rund, alle anderen lebenswichtigen Teile funktionierten, das Getriebe eingeschlossen.“

Der Saab 99 ordnet sich in der automobilen Mittelklasse ein und erfreute sich von 1967 bis 1984 in unterschiedlichen Ausführungen einer vergleichsweise langen Produktionszeit. Der 99er kam auf immerhin 588.000 gebaute Exemplare und gehörte damit zweifellos zu den Erfolgsmodellen der schwedischen Autobauer.

Eugens Saab verfügt über einen 4-Zylindermotor mit 1750 ccm Hubraum, der 68 PS produziert. Das Triebwerk stammt interessanterweise aus England und kommt aus dem Hause Triumph. Die Briten verbauten dieses Triebwerk nicht nur in einigen hauseigenen Modellen, sondern verkauften es auch zur Motorisierung von Fremdfahrzeugen. In Kombination mit einem 4-Gang-Getriebe ergab das eine standfeste Beziehung, denn Schnee- manns Saab hat mit dem ersten Motor bisher gut 350.000 Kilometer zurückgelegt. „Ermüdungserscheinungen sind nicht festzustellen und alle PS sind noch an Bord“, bestätigt er.

Bevor sein Saab in Deutschland in sein neues Leben startete, musste er eine gründliche Generalüberholung und eine Erneuerung der Polster und Sitze über sich ergehen lassen. Der Lack blieb weitgehend im Originalzustand und präsentiert sich erstaunlich frisch.

Bei der Ersatzteilfrage bleibt Schneemann gelassen: „Nötige Motorenteile kommen recht unproblematisch aus England, und der Rest lässt sich in Schweden besorgen.“

Wieso eigentlich Saab?

Diese Frage stellt sich, denn die schwedische Marke gehörte in Deutschland immer zu den Exoten. 1947 stellte Saab, die sich bis dahin als Flugzeughersteller einen Namen gemacht hatten, den Ursaab mit dem Kürzel „92“ vor. Es folgten zahlreiche Modelle, die sich alleine schon durch ihre Erscheinung deutlich von den Konkurrenzfahrzeugen abhoben. Darüber hinaus galten sie auch als ausgesprochen innovativ, warteten mit herausragender Qualität auf, waren grundsolide und überaus standfest, was sich nicht zuletzt in beeindruckenden Kilometerlaufleistungen niederschlug.

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