Zum 2.ten Lauf des Euregio Classic-Cups 2009 hatte die Ecurie Aix-la-Chapelle nach Aachen in das zur Jakobs-Gruppe gehörende Toyota Zentrum eingeladen.

Auf dass die Oldtimerteams in bekannter Manier Punkte und Pokale einsammeln...

Für die meisten Eschweiler Teilnehmer war es die erste Gelegenheit, Punkte für den Cup zu erhaschen, denn sie waren ja die Ausrichter des ersten Laufs.

Dementsprechend zahlreich gingen sie an den Start. Gleich 6 Teams vom AC-Eschweiler veranlassten den „Chef“ Arnold Packbier, zur Nennung von 2 Mannschaften, die von einigen Gästen aufgefüllt wurden. 

Nach einem ausgiebigen Frühstück wurden anschließend die 67 Fahrzeugbesatzungen bei noch schönem Wetter auf die Reise geschickt. Die Fahrt, gespickt mit einigen Zeitprüfungen, führte dann hauptsächlich durch Belgien.

Leider verschlechterte sich das Wetter zusehends, und gipfelte dann in einem Wolkenbruch, der biblischen Sintflut nicht unähnlich. Spätestens jetzt, fuhren alle mit beschlagenen Scheiben und überforderten Scheibenwischern, zum Teil sogar mit nassen Hosen und Schuhen. Die unkilometrierte Wegbeschreibung mittels Chinesenzeichen machte es manchem schwer den rechten (richtigen) Weg zu finden. Es war auch ein solches Zeichen, welches einigen die maximalen Strafpunkte in einer Zeitprüfung einbrachte, nur um eine Sichtkontrolle zu erhaschen.

Als wenn es noch nicht genug Wasser hatte, gab es sogar noch eine Bachdurchquerung zu bewältigen. Die Landschaftlichen Reize der Gegend blieben den meisten aus oben genannten Gründen verborgen. Aber selbst bei guter Sicht wären die Chauffeure besser beraten gewesen ihr Augenmerk auf die Fahrbahn zu lenken. Denn bei der Auswahl der einsamen Wege ist der Veranstalter wohl etwas zu weit gegangen.

Sie waren über weite Strecken in einem dermaßen miserablen Zustand, dass so mancher um sein „Schätzchen“ bangte, und im Ziel einige derbe Worte fielen.Auch warum die letzte Sonderprüfung beim TÜV in Aachen über Hebebühnen und Bremsprüfstände führen musste, wird wohl ein Geheimnis bleiben.

Eine mechanische Handstoppuhr passt zwar zu Oldtimern, aber bei zugerufenem Startsignal diese Prüfung mit 1/100 Sekunden zu bewerten, ist wohl fragwürdig.

Im Ziel wurden dann zumindest die strapazierten Magennerven mit einem köstlichen Büfett beruhigt. Nach einer (für manche ungeduldige Mitstreiter) zu langen Wartezeit, wurden dann mehr oder weniger stockend, die Platzierten bekannt gegeben.

Durch die Plätze 7,8 und 19 im Gesamtklassement konnte Eschweiler 1 die Mannschaftswertung gewinnen.

Zweiter wurde  Eschweiler 2 mit den Plätzen 2,12 und 26. Außer den Pokalen gab es noch für jede Mannschaft eine 5 Liter Büchse Bier die ja bekanntlich auf unserem Helferfest die Besitzer wechselten.

  

Dieter Grunenberg


12. Internationale Oldtimer-Rallye Aachen

21.06.2009